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Vorschulerziehung beginnt mit dem Eintritt in unseren Kindergarten. Das ganze Konzept ist darauf ausgerichtet, die Kinder, entsprechend ihrer Bedürfnisse und Entwicklungsphasen an die Schule
heranzuführen. Lernen findet täglich in spielerischer Form statt, indem die Kinder durch die ganzheitliche pädagogische Arbeit gefördert werden.
Die Eltern, die gezielte vorschulische Förderung erwarten, denken dabei zumeist an das Mitte bzw. Ende der 60er Jahre entstandene Konzept der „kognitiven Orientierung“, also der
Orientierung an geistigen Fähigkeiten. Gemeint war dabei eine Vorverlegung schulischer Inhalte und Formen des Lernens in den Kindergarten. Es war die Zeit der so genannten Vorschulmappen, mit
Hilfe derer die Kinder an die Arbeit in der Schule herangeführt wurden. Dieses Konzept hat sich aus heutiger Sicht als zu einseitig erwiesen, weil es die gesamte Persönlichkeitsentwicklung
des Kindes zu wenig berücksichtigt und zum Teil sogar eingeschränkt hat. Da der Kindergarten gemäß dem Kinder- und Jugendhilfegesetz den Auftrag hat, die gesamte
Persönlichkeitsentwicklung des Kindes zu unterstützen, arbeiten wir in unserem Kindergarten nicht mit Vorschulmappen. Wir wollen unseren zukünftigen Schulkindern einen großen Erfahrungsschatz für ihr späteres Leben mit auf den Weg
geben und ihnen den Übergang zur Grundschule erleichtern. |
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